Rathaus Chur

Der aus dem 15. Jahrhundert stammende wichtige Gebäudekomplex des Rathauses wurde in seiner Historie immer wieder umgebaut und umgenutzt. Nach wie vor ist das eindrückliche Ensemble ein Schwerpunkt in der Altstadt, die Markthalle ein beliebter Treffpunkt. 

Die gesamte Dachlandschaft soll in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege ganzheitlich untersucht und saniert werden. Ebenso haben wir mit den Planungsarbeiten für einen Teilausbau des Dachgeschosses begonnen.

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4 Häuser am Fels Mastrils: Verkauf und Beratung gestartet

Wir bauen zwei Doppeleinfamilienhäuser und suchen Bauherren die an einem speziellen Haus an aussergewöhnlich schöner Hanglage mit unverbaubarer Aussicht interessiert sind. Sie haben Freude an Proportionen, Sonnenlicht, Raum und Architektur? 
Das Projekt befindet sich am Anfang der Projektierungsphase. Innerhalb der vorgeschlagenen Idee können wir auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen und eine angepasste Lösung anbieten.
Gerne zeigen wir Ihnen bei einem persönlichen Gespräch, welche Überlegungen und Ideen bereits diskutiert wurden.
Wir würden uns freuen Sie kennen zu lernen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Wohnhaus Trin

Gebäudegrösse/Nettowohnfläche 122m2 

Abbruch Stall und Neubau Wohnhaus

Projekt / Ausführung 2016 - 2017

Bauherr Privat

Camping Trun

Erweiterung und Modernisierung Camping Ogna Trun

Projektwettbewerb 2012, 1. Rang / 1. Preis

In Zusammenarbeit mit Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau

Ingenieur Holzbau Walter Bieler

Ausführung 2015 - 2016

Bauherr Campadi Trun SA

Trun    Johann Ludwig Bleuers Darstellung Truns von 1818 zeigt den historischen Dorfkern mit den ersten stattlichen, gemauerten und verputzen Häusern, welche wichtige Zeugen vom Gründungsort des grauen Bundes (1424) und dessen Gerichts- und Tagungsort bis ins 19. Jahrhundert sind. Frei in der Landschaft stehen die gestrickten Bau- ernhäuser für die Bewirtschaftung der Felder. Entlang der südlichen   Talflanke schmiegt sich der Vorderrhein mit der angrenzenden Auen  landschaft und dem Erlenwald.     Heute zeigt sich Trun mit einem intakten, historisch gewachsenen Dorfkern und einer relativ klaren Abgrenzung zur Landschaft. Südlich der Bahnlinie sind einzelne industrielle Betriebe entstanden.   Der zu bearbeitende Perimeter befindet sich innerhalb dieser idyl  lischen Auenlandschaft auf der fachen Talsohle nördlich des Vor  derrheins, immer aber noch mit Distanz zur südlichen Dorfstruktur   – etwas abgelegen – eine Welt für sich.     Sage und Legende    Die Qualität der bestehenden Campinganlage ist in erster Linie die Natur und die Lage im Tal, die Landschafts-kammern mit den umsäumenden Erlen, die spürbare Nähe zum Rhein, zum Wasser. In der Legende wird die Erle immer wieder mit Wunder und   Zauber in Verbindung gebracht. Oft steht sie für das Böse, ist das   Zeichen für bedrohliche, abgelegene düstere Moore, wo sie ideale Bedingungen für ihr Wachstum hat. Auch die mit magischen Kräften behaftete Wünschelrute aus Erlenholz half im Altertum der   Brunnennymphe Tuturna beim   Suchen von Wasserquellen. 

Trun

Johann Ludwig Bleuers Darstellung Truns von 1818 zeigt den historischen Dorfkern mit den ersten stattlichen, gemauerten und verputzen Häusern, welche wichtige Zeugen vom Gründungsort des grauen Bundes (1424) und dessen Gerichts- und Tagungsort bis ins 19. Jahrhundert sind. Frei in der Landschaft stehen die gestrickten Bau- ernhäuser für die Bewirtschaftung der Felder. Entlang der südlichen Talflanke schmiegt sich der Vorderrhein mit der angrenzenden Auenlandschaft und dem Erlenwald.

Heute zeigt sich Trun mit einem intakten, historisch gewachsenen Dorfkern und einer relativ klaren Abgrenzung zur Landschaft. Südlich der Bahnlinie sind einzelne industrielle Betriebe entstanden. Der zu bearbeitende Perimeter befindet sich innerhalb dieser idyllischen Auenlandschaft auf der fachen Talsohle nördlich des Vorderrheins, immer aber noch mit Distanz zur südlichen Dorfstruktur – etwas abgelegen – eine Welt für sich. 

Sage und Legende

Die Qualität der bestehenden Campinganlage ist in erster Linie die Natur und die Lage im Tal, die Landschafts-kammern mit den umsäumenden Erlen, die spürbare Nähe zum Rhein, zum Wasser. In der Legende wird die Erle immer wieder mit Wunder und Zauber in Verbindung gebracht. Oft steht sie für das Böse, ist das Zeichen für bedrohliche, abgelegene düstere Moore, wo sie ideale Bedingungen für ihr Wachstum hat. Auch die mit magischen Kräften behaftete Wünschelrute aus Erlenholz half im Altertum der Brunnennymphe Tuturna beim Suchen von Wasserquellen. 

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Entwicklung

Das Projekt besteht grundsätzlich darin, den Campingplatz auf die ‚Landkarte des Campings‘ schweizweit und europaweit zu bringen. Dazu gehören ein entsprechender Standard für Sanitär- und Gastroeinrichtung, Spiel- und Naturerlebnisse etc. Zugleich suchen wir einen integralen Nutzen für Trun als Gemeinde und für Angebote, die über Camping hinausgehen (Langlauf-, Bikecenter, Sauna im Erlenwald, Zeltlager, Kunst- pfad etc). Wir verstehen den Camping als eines von mehreren Elementen entlang der langen Achse der Via Ogna (Schreinerei+Specksteinöfen Maissen, Kunstraum, Familiengärten, Fischzucht), die als Ganzes eine Adresse in Trun bilden.

Mit der Erneuerung der Betriebsinfrastruktur wird künftig ein ganzjähriger Betrieb des Camping Ogna möglich sein, das Potenzial der Investition muss für Trun aber noch weiter verstanden werden. Die Bündelung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten im Neubau – für den Tourismus wie für die Bevölkerung Truns – bietet die Möglichkeit, die Vielfalt des Lebens- und Landschaftsraums unterhalb der Geleise sichtbar zu machen und besser zur Geltung zu bringen.

Wir gehen dabei – neben der Funktionalität – von der Fähigkeit von Gebäuden aus, die gemeinsame Erin- nerung an Orte und Atmosphären zu verdichten und damit Orte des kollektiven Bewusstseins zu schaffen. Dazu schlagen wir zwei typologisch deutlich unterschiedliche Gebäude vor.
Weiter gilt es, das Bild der Natur, der Waldsäume und Lichtungen zu pflegen, weiter zu entwickeln und in
die Benutzung der Landschaft zu integrieren: Parkplatz oder Spielplatz sollen keine gesonderten Orte sein, sondern Teil des Landschafts- und Naturraums Ogna. Wir wollen eine ‚True Story‘ erzählen. 

Campingbetrieb

Die bestehenden Lichtungen im Auenwald lassen eine klärende Zonierung der Campinganlage zu: Die erste Lichtung Prau America wird zum neuen Zentrum mit dem Empfang und dem Restaurant. Sie nimmt die Wohnmobile, Bungalows sowie den grossen Zeltplatz auf und ist ganzjährig offen. Gegenüber dem heutigen Standort ist die Besonnung auch über die kurzen Tage der Wintermonate gewährleistet.

Die zweite mittlere Lichtung, wo das heutige Betriebsgebäude steht, ist grundsätzlich für Dauermieter vorgesehen. Im Winter sollen künftig alle Einrichtungen zurückgebaut und die Lichtung gepflegt werden. Durch die so gelebte Saisonalität wird ‚kalten Betten‘ auf den Dauermietplätzen vorgebeugt und der Platz bleibt belebt. In dieser Lichtung wird ein einfaches „Nassgebäude“ als Ersatzneubau vorgeschlagen. Dort befinden sich die Duschen und Toiletten sowie der Waschraum und Spülstellen.

Die dritte und vierte Lichtung zum Vorderrhein sollen künftig Nicht- Baugebiet sein. Sie werden zu reinen Zeltwiesen extensiviert - „wilder Zeltplatz“ mit einfacher Wasserstelle am heutigen Standort. Gebaute ‚Terminals’ aus Blocksteinsätzen könnten das Einbooten zum Rhein in Zukunft erleichtern. Sie sollten gut aufindbar sein und sich flussabwärts 2-3mal wiederholen bis zum Kiesdelta. 

Zwei Häuser im Erlenwald

Die Aufteilung des Programms auf zwei Gebäude bietet Vorteile. Zunächst bildet die Situation den Unterschied zwischen Sommer- und Winterbetrieb ab; das Badehaus ist unbeheizt und damit nur während der Sommersaison von Mai bis Oktober in Betrieb. Das Haupthaus mit seinem markanten Dach ist damit von den Campingspezifischen Nutzungen befreit und wird zum bildhaften Vierjahreszeiten-Haus. Gegenüber dem heutigen Standort ist die Besonnung auf Prau America auch über die kurzen Tage der Wintermonate gewährleistet. Weiter kann während des Baus und Betriebs des Hauptgebäudes das bestehende Gebäude weiterhin genutzt werden. In einem zweiten Schritt kann das Sanitärhaus unabhängig neu erstellt werden.

Beide Gebäude werden begleitet von frei stehenden Bergahornen. Sie stehen als Zeichen der Zivilisation in den Lichtungen des Auenwaldes. Sie können in Bezug zum Ahorn von Trun bei St. Anna gelesen werden, bilden aber ein eigenes Ensemble mit den Betriebsgebäuden. 

 

Hauptgebäude - Empfang und Restaurant

Das neue Hauptgebäude auf der erhöhten Prau America bildet mit seiner starken Silhouette den Blickfang und Schwerpunkt. Wie die gestrickten Holzhäuser am Hang besetzt dieses die erste Lichtung. Mit seinem eingeschossigen Gebäudeteil schmiegt es sich nördlich an den Wald und den angrenzenden Weiher und bildet zusammen mit dem Tennishaus und der Fischzucht ein Ensemble. Gegen Süd- westen löst sich das Haus vom Wald ab und etabliert sich fast mittig der Lichtung – das steile Dach als Symbol von Schutz und Unterkunft im Erlenwald. 

Badehaus - Prau lung

Mit der Hoftypologie ringt das Gebäude der angrenzenden Wildnis etwas Raum ab und schafft im Inneren eine zurückgezogene, intime Atmosphäre. Es ist ein Ort zum Verweilen, wo man sich im Waschraum am Kaffeeautomaten trifft. Dieses Haus ist einfach konstruiert und wird im Winter geschlossen. Es könnte als separate zweite Etappe realisiert werden. 

 

Meierweg Chur

Gebäudegrösse/Nettowohnfläche 180m2 

Umbau Reiheneinfamilienhaus

Projekt / Ausführung 2012 - 2013

Bauherr Privat

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Das Reihenhaus aus den 90er Jahren erhält mittels präzisen Eingriffen eine völlig neue haptische und ästhetische Atmosphäre. Die Grundstruktur kann vollständig erhalten werden, die Transformation erfolgt ausschliesslich mit fein aufeinander abgestimmten Materialien und Farben. Das neue Zentrum bildet ein vor Ort aufgebauter Ofen aus massivem, schwarzem Stahl.

Turmgasse Küblis

Gebäudegrösse/Nettowohnfläche 180 m2 

Um- und Anbau Chalet Baujahr 1952

Projekt/Ausführung 2012 - 2013

Bauherr Privat

Ein bestehendes Chalet aus den 50er Jahren wird umgebaut und saniert. Das im Verhältnis zum Bestand grosse Raumprogramm des Anbaus wird genutzt, um die städtebauliche Situation und die Hierarchisierung der Eingänge zu klären. Der Anbau bleibt der Nutzung entsprechend als solcher erkennbar. Bestand und Anbau bewegen sich durch Volumetrie, Proportionen und Materialisierung aufeinander zu, bilden zusammen ein neues Ganzes ohne ihre eigene kulturelle Identität zu verstecken. Die grossen strukturellen Veränderungen im Bestand schaffen eine verblüffende Grosszügigkeit im Korsett des Strickbaus und werden durch ästhetische, konstruktive Ausführungen wieder aufeinander abgestimmt.

Schulhaus Einsiedeln

Wettbewerb 2012

Das Projekt versucht das charakteristische Wesen der frei im Landschaftsraum stehenden Solitärbauten aufzunehmen, und so das Projekt mit dem Dorf und dessen Siedlungsstruktur in Beziehung zu setzen.

Schulhaus und Turnhalle, präzise, geometrischen Formen greifen weit in die Landschaft hinein, bilden wiederum die periphere Grenze. Der umschlossene, grosszügige Pausenraum verbindet als Erschliessungselement die Schulanlage mit dem Dorf. Gleichzeitig entstehen durch die gewählte Lage auch grosszügige, fliessende und selbstverständliche Aussenräume zu den bestehenden Bauten in der näheren Umgebung.

Das umfangreiche Programm der Schule wird in zwei kompakten, zur Region Bezug nehmenden Baukörpern umgesetzt. Die typologische und konstruktive Bearbeitung der Bauwerke ermöglicht volumetrisch den Spagat zwischen den Einfamilienhäusern und den grossen Industriebauten. Gleichzeitig wird eine adäquate und ökonomische Grösse für die Grundschule gefunden. Die schützende äussere Verkleidung aus Holz nimmt Bezug zu den zahlreichen solitären Holzbauten in dieser Talschaft. Die geschossweise ausgebildete Struktur, feine konstruktive Fügungen und Muster geben der Schule ein reiches Licht- und Schattenspiel und konstruieren einen zeitgemässen Ausdruck mit dem Bewusstsein für Ort und Tradition.

Mehrfamilienhaus in Ems

Gebäudegrösse/Nettowohnfläche 400m2 

Gebäudekosten (BKP 1-5) 1.90 Mio CHF

Projekt / Ausführung 2010 - 2011

Bauherr Privat

Wohnhaus mit drei Wohnungen. Ausführung in Minergie Standard GR-427

Auf eine schwierige Erschliessungssituation wird mit einer kompakten, auf den Ort und das Bauprogramm abgestimmten Typologie reagiert. Die Aussenbereiche vor und hinter dem Haus werden maximalisiert und verleihen dem Haus eine Grosszügigkeit, welche in dem kleinteilig parzellierten Neubauquartier mit dem Typ Einfamilienhaus nicht zu erreichen ist und letztendlich auch nicht mit dem Minergie Anpruch einhergeht.

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